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Geplantes Beiheft (2020) in der Zeitschrift für Pädagogik (ZfPäd) zum aktuellen Stand der quantitativ-empirischen Unterrichtsqualitätsforschung

Die quantitativ-empirische Unterrichtsforschung hat sich seit der TIMSS-Videostudie 1995 zu einem der aktivsten Teile der deutschsprachigen Bildungsforschung entwickelt. Theoretische und methodische Innovationen ermöglichen es mittlerweile, Aussagen über zentrale konstituierende Merkmale von Unterricht und das damit verbundene komplexe Bedingungsgefüge zu treffen. Zugleich lassen sich in Bezug auf diese theoretischen und methodischen Weiterentwicklungen grundlegende Desiderata identifizieren. Das geplante Beiheft setzt sich mit fünf zentralen Desiderata auseinander und reagiert damit auch auf Kritik, die aus anderen Paradigmen der Unterrichtsforschung heraus formuliert wurde:

  1. Theoretische Weiterentwicklung des Modells der drei Basisdimensionen
  2. Die theoretische und empirische Trennung von Angebot und Nutzung
  3. Die theoretische und empirische Trennung von Sicht- und Tiefenstrukturen
  4. Perspektivenspezifität bei der Einschätzung von Unterrichtsqualität
  5. Empirische Identifikation der Wirkungen von Unterrichtsqualität

Jeder Schwerpunkt besteht aus einem Theorie- und einem Empiriebeitrag und wird durch eine Diskussion der Theorie- und Empiriebeiträge ergänzt. Abgerundet wird das Beiheft durch drei allumfassende Diskussionsbeiträge aus Sicht der empirischen Unterrichtsforschung, der Allgemeinen Erziehungswissenschaft und Didaktik sowie aus fachdidaktischer Sicht.

zuletzt verändert: 21.08.2018